Jeder Text lässt eine Vielzahl von Interpretationen zu. Im Theater ist die Inszenierung gleichzeitig eine Interpretation. Doch wie interpretieren Regisseure die Stücke? Welche Deutungen und Auslegungen gibt es? Und warum können sie völlig unterschiedlich sein? Was wurde für die Inszenierung gestrichen und was hinzugefügt? Welche Schwerpunkte werden damit gesetzt? Jedes Regieteam entwickelt seine eigene Lesart des Stückes. Gemeinsam mit den Schauspielern wird auf den Proben ein Theaterabend mit einer bestimmten Interpretation entwickelt. Die Zuschauer wiederum interpretieren die gesehene Inszenierung. Wie schafft man es, dass sie die Inszenierung so verstehen, wie sie gemeint ist? Und noch ein Ebenenwechsel: Wie würde man selbst den Text inszenieren? Am Vormittag nach der Vorstellung von “DER PROZESS” besteht die Möglichkeit, im Kursverband an einem 90-minütigen Interpretationsworkshop teilzunehmen.
03. FEBRUAR 2012 > UM 9:00-10:30 UHR UND 11:30-13:00 UHR
Die genauen Orte werden den Klassen kurz vor dem Festival direkt mitgeteilt
Die Anmeldung erfolgt mit dem Kartenbestellfax beim Ticketservice.
Bitte beachten Sie: Ein vorheriger Vorstellungsbesuch ist obligatorisch!
Die Platzkapazität ist beschränkt.